Pressereise 2015 nach Baden – Baden „ Wilder Schwarzwald“- Natur im Nationalpark.

Bannwaldgebiet Schwarzwald.

Bannwaldgebiet Schwarzwald.

Von 09.07. bis 11.07.2015 fand eine Pressereise nach Baden – Baden Schwarzwald Baden-Württemberg unter dem Motto „ Wilder Schwarzwald“ – Natur im Nationalpark statt. Welche Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg Stuttgart zusammen mit Schwarzwald Tourismus GmbH Freiburg organisierte.

Gaby Baur Schwarzwald Tourismus GmbH

Gaby Baur Schwarzwald Tourismus GmbH

Busfahrt an der Schwarzwald- Hochstraße

Busfahrt an der Schwarzwald- Hochstraße

Die Pressereise begann vom Bahnhof Baden – Baden und ging mit dem Bus in Richtung Schwarzwald – Hochstraße weiter. An dem Tag bei dem Mittagsessen in der Waldschänke Schwanenwasen an der Schwarzwald- Hochstraße begegnete die Gruppe NLP – Ranger Jens Liß, er führte die Gruppe durch den Wildnispfad des Schwarzwaldes. Über liegendes Totholz, Wurzeln und Steine führt der Weg entlang eines schmalen Pfades mitten durch eine Sturmwurffläche des Orkans „Lothar“.

Der Orkan Lothar hatte hier am 26.12.1999 innerhalb weniger Minuten eine Sturmfläche mit entwurzelten Bäumen und abgeknickten Stämmen hinterlassen. Vor dem Orkan stand an dieser Stelle ein etwa 150 Jahre alter naturnaher Bergmischwald aus Tannen, Buchen und Fichten. Auf einer Fläche von 70 Hektar wurde die Wurffläche so belassen, wie der Orkan sie geprägt hat. Bei der Begehung des 4,5 Kilometer langen Wildnispfads lässt sich die Veränderung der Natur durch den Orkan sowie die natürliche Entwicklung des Waldes danach eindrücklich beobachten.

Lotharpfad

Lotharpfad

An dem gleichen Abend bei dem Abendessen im Restaurant des Nationalpark-Hotels begegnete die Gruppe Patrick Schreib (Tourismusdirektor Baiersbronn-Touristik).

Abendgespräch mit Patrick Schreib

Abendgespräch mit Patrick Schreib

Seit Januar 2014 ist der Nationalpark im Schwarzwald Wirklichkeit geworden. Mit seinen 10.062 Hektar besteht er aus zwei Teilgebieten: einem südlichen am Ruhestein und einem nördlichen rund um den Hohen Ochsenkopf. Er ist zwar ein „Nationalpark in Entwicklung“, hat aber schon jetzt ungewöhnlich wilde Ecken zu bieten. Er kann auf der Vorabeid von Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und dem Naturschutzzentrum Ruhestein aufbauen.

Schwarzwald

Schwarzwald

Gäste können den Nationalpark zu Fuß oder mit dem Rad auf ausgewiesenen Wegen durchqueren und die Natur genießen. Die Reise beginnt am Plättig an der Schwarzwald – Hochstrasse und begebt sich mit einem Nationalpark-Ranger auf den „Wildnispfad“. Eindrucksvoll zeigt sich hier die Regenerationsfähigkeit des Waldes, der sich selbst überlassen bleibt. Das zeigt am nächsten Tag auch eine Tour durch das Banngebiet „Wilder See“.

Wilder See.

Wilder See.

Er ist seit 1911 das älteste Totalreservat in Baden-Württemberg. Seit über 100 Jahren darf sich hier die Natur ohne Eingriffe entwickeln. Hier lässt sich erahnen, wie wild und vielfältig der Nationalpark werden kann.
Bei einer Führung über die Grinden begegnete die Gruppe die Vielfalt von Fauna und Flora auf den fast baumfreien Feuchtheiden des abgeflachten Buntsandstein-Höhenrückens im Nordschwarzwald. Die offenen Grinden eigenen sich für die Schafbeweidung, welch wiederum optimale Bedingungen für viele seltene Arten schafft. Der Nationalpark Schwarzwald hat sich zum Ziel gesetzt, diese wertvollen Lebensräume auch langfristig zu erhalten und wieder zu verbessern.

Natur Schwarzwald

Natur Schwarzwald

An dem Zweiten Tag ging es weiter. Der NLP- Ranger Patrick Stader führte die Gruppe durch das Bannwaldgebiet „Wilder See“

Dieser Bannwald ist das älteste Schutzgebiet in Baden-Württemberg. Seit 1911 kann sich hier Natur ohne Eingriff durch den Menschen ungestört entwickeln. Bei der Wanderung durch den ältesten Bannwald des Landes passieren wir den „Wilden See“, eine beeindruckende Karwand sowie Strukturen, die an einen Urwald erinnern.
Hier kann man sich von der einmaligen Atmosphäre „Wildnis“ verzaubern lassen.

Schwarzwald Wildnispfad.

Schwarzwald Wildnispfad.

Wissenswertes zur Waldökologie und zu den hier lebenden Tieren und Pflanzen sowie die bewusste sinnliche Wahrnehmung einer einmaligen Waldstimmung wird auf der erlebnisreichen Wanderung anschaulich vermittelt. Die Route führte auch am Euting – Grab vorbei. Die Urnen-Grabstätte von Geheimrat Prof. Dr. Julius Euting (1839 bis 1913) liegt etwas erhöht am See. Der gebürtige Stuttgarter war Direktor des Universitäts- und Landesbibliothek in Straßburg, Arabienreisender und Sprachforscher. Euting war zudem ein großer Förderer des Schwarzwaldvereins und des Vogesenclubs und ist auch heute noch als „Ruhesteinvater“ in Erinnerung. Ihm als „Normalsterblichen“ ist mit dieser Grabstätte etwas gegönnt worden, das heute sicher nicht mehr möglich wäre.

Euting- Grab

Euting- Grab

An dem gleichen Tag erlebte die Gruppe eine Führung durch Dauerausstellung des Nationalparks Schwarzwald mit Ursula Pütz, Leiterin des Infozentrums und eine Einführung mit Dr. Wolfgang Schund im Seminarraum des Naturparkhauses Schwarzwald Mitte/Nord direkt beim NLP – Zentrum.

Gespräch im Seminarraum des NLP- Zentrums

Gespräch im Seminarraum des NLP- Zentrums

Dr. Wolfgang Schlund.

Dr. Wolfgang Schlund.

Danach ging es weiter durch Lotharpfad mit NLP – Ranger Arne Kolb. Der schmale Pfad über liegende Stämme, Wurzeln und Steine. Der Sturmwurferlebnispfad hat eine Länge von knapp einem Kilometer.

Totholz.

Totholz.

An dem gleichen Abend bei dem Abendessen im Restaurant des Berghotels Mummelsee begegnet die Gruppe Reinhard Schmälzle ( Bürgermeister Gemeinde Seebach).

Berghotel Mummelsee

Berghotel Mummelsee

Reinhard Schmälzle ( Bürgermeister Gemeinde Seebach).

Reinhard Schmälzle ( Bürgermeister Gemeinde Seebach).

An dem dritten Tag ging es weiter zum Schliffkopf-Gipfel durch beweidete Grinden mit NLP- Ranger Arne Kolb.

Grinden sind Kulturlandschaften, entstanden durch Beweidung in früheren Jahrhunderten. Auf den Grinden wächst kein Wald, man findet vereinzelt Latschenkiefern, Heidekraut und Heidelbeeren, Torfmoose und Gräser. Die Wanderung führt durch ein kulturhistorisch und naturschutzfachlich sehr wertvolles Gebiet, geht weiter zum Schliffkopf-Gipfel und durch beweidete Grindenflächen.

Grindenweg

Grindenweg

Grindenwald

Grindenwald

Grindenkopfstein.

Grindenkopfstein.

Mit dem Bus ging es weiter zum Bahnhof Baden-Baden, wo die Reise endete. Es war eine unvergessliche zauberhafte Reise durch einen Märchenwald „ Wilder Schwarzwald“- Natur im Nationalpark.

Schwarzwalder Schmetterling

Schwarzwalder Schmetterling

Prof. Dr.h.c. Natalia Eitelbach

Prof. Dr.h.c. Natalia Eitelbach

Prof. Dr. h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy of European Science NCLC Institute USA.
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