„ Spuren der Zeit – echt erleben“

Einbeck Zentrum

Einbeck Zentrum


Von 25.08. bis 26.08.2015 fand eine Pressereise ins historische Weserbergland unter dem Motto: „ Spuren der Zeit – echt erleben „ , welche Weserbergland Tourismus e.V. organisierte unter Begleitung der Frau Jessica Dolle, Projektmanagerin Marketing u. Vertrieb, Presse, statt. http://www.weserbergland-tourismus.de/
Die Reise fing an der Tourist-Information Einbeck im Eickeschen Haus und historischer Stadtrundgang „ Durch die Jahrhunderte“ unter Stadtführerin Marion Bartels an. http://www.historisches-weserbergland.de/

Touristick Information Einbeck

Touristick Information Einbeck


Wer Einbeck hört, denkt entweder an Bier oder an die vielen Fachwerkhäuser in der Stadt nahe Harz und Weser am Rande des Sollings. Beides hat durchaus Berechtigung, denn beides kennzeichnet die ehemalige historische Hansestadt im Weserbergland.Da ist zum einen das malerische, bestens erhaltene historische Zentrum mit den zum Teil ganze Straßenzüge einnehmenden 400 farbenprächtigen restaurierten, reich verzierten Fachwerkbauten.
Altes Haus Einbeck

Altes Haus Einbeck


Alte Häuser  Einbeck

Alte Häuser Einbeck


Brodhaus Einbeck

Brodhaus Einbeck


Sie stammen alle aus der Zeit nach dem großen Brand von 1540 und zeugen von dem ehemaligen Reichtum Einbecks.Schon vor 600 Jahren feierte in Einbeck die Braukunst Triumphe. Die Einbecker Brauer erfanden im 13. Jahrhundert die Methode, das süffige, aber schnell verderbende Getränk durch Hopfung geschmacklich anzureichern und haltbarer zu machen. Das „Ainpöckisch Bier” wurde transportfähig und sogar bis nach Bayern exportiert. Wenig später war ”Bockbier” in aller Munde, der wirtschaftliche Aufstieg begann. Im Jahr 1600 gab es 700 brauberechtigte Häuser.Seit Juli 2014 ist Einbeck um eine weitere Attraktion reicher.
Altes Haus mit Swasticka als Glücksbringer

Altes Haus mit Swasticka als Glücksbringer


Einbeck Zentrum

Einbeck Zentrum

Kirche in Einbeck

Kirche in Einbeck


Urlaub am Einbeckermauer

Urlaub am Einbeckermauer


Einbeck ist eine ehemalige Hansestadt, ein Mittelzentrum und eine selbständige Gemeinde im Landkreis Northeim in Südniedersachsen. Einbeck ist wegen seiner jahrhundertealten Brautradition als Bierstadt bekannt. Einbeck ist Flächenmäßig die größte Stadt Südniedersachsens und bezüglich der Einwohnerzahl die größte Stadt des Landkreises. Das Stadtbild im Zentrum ist geprägt von mehr als 150 spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern. Als der Ort Einbeck gegründet wurde, existierten bereits mehrere Dörfer an der Ilme im mittleren Leinetal im Frühmittelalter. http://www.historisches-weserbergland.de/entdecken/historische-staedte/einbeck.html

Am 1. Januar 1158 ließ Friedrich Barbarossa urkundlich … in loco qui Einbike vocatur … festhalten, was sich auf eine Güterübertragung im 11. Jahrhundert bezog. 1252 hatte Einbeck Stadtrechte, es wurde ein Rat der Stadt erwähnt, 1279 wurden Einbeck vom Landesherrn Heinrich Mirabilis erweiterte Stadtrechte verliehen. In den folgenden Jahren erfuhr Einbeck eine topographische Erweiterung, so wird im Jahr 1264 eine Stadtmauer erwähnt, die die Marktkirche St.Jacobi und die Stiftskirche St. Alexandri umschloss.

1368 trat Einbeck der Hanse bei, wodurch das Absatzgebiet des Einbecker Bieres erheblich ausgedehnt wurde: es reichte von Antwerpen bis Riga und von Stockholm bis München. Im 14. und 15. Jahrhundert nahm man ein Augustiner-Chorfrauen-, ein Augustiner-Eremiten – und ein Clarissenkloster auf, baute einen Mühlenkanal und errichtete eine Landwehr. Einbeck war zu dieser Zeit eine der größeren Städte Norddeutschlands. Es war ein Goldenes Zeitalter für Einbeck. 1540 wurde Einbeck bei einem Brand nahezu vollständig zerstört. Er war durch eine Brandstiftung entstanden, wobei ungeklärt blieb, ob sie sich gegen die gerade eingeführte Reformation richtete.

Der zuvor erwirtschaftete Reichtum erlaubte einen raschen Wiederaufbau. 1549 brannten in der südliche Stadthälfte 580 Häuser nieder. 1580 unterzeichnete „der Rat der Stadt Eimbeck“ die lutherische Konkordienformel von 1577. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1632 und 1641 besetzt, hunderte Häuser wurden zerstört, im Siebenjährigen Krieg die Befestigungsanlagen gesprengt. Einbeck nahm eine Garnison Infanterieeinheiten auf, die später hannoverische Einheiten bildeten. Dadurch besserte sich die wirtschaftliche Entwicklung wieder. 1807–1813 war Einbeck Sitz der Unterpräfektur des Distriktes Einbeck.

1879 wurde Einbeck mit der Ilmebahn an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Im Jahr 1885 wurde Einbeck Verwaltungssitz des neugegründeten Landkreises Einbeck. 1945 übergab der spätere Stadtdirektor Keim die Stadt eigenmächtig ohne Befehl des Wehrersatz-Inspekteurs des Wehrkreises XI an die US-Armee, so dass die Stadt weitgehend unbeschädigt erhalten blieb. Die Auflösung des Landkreises Einbeck erfolgte im Jahre 1974 sowie die Eingemeindung weiterer 27 Orte aus den ehemaligen Landkreisen Einbeck, Gandersheim und Northeim. Einbeck ist Mittelzentrum und Selbstständige Stadt. 2005 zerstörte ein Großbrand in der Altstadt ein historisches Fachwerkhaus und beschädigte fünf weitere.

Sieben Jahre später wurden zwei weitere der denkmalgeschützten Bauten vernichtet. 2013 wurde ein Teil des westlichen Gewerbegebietes durch einen Einkaufspark ersetzt. Bekannt ist Einbeck auch für das gleichnamige Bier. Einbecker Bier ist der Ursprung aller Bockbiere. Ein Einbecker Braumeister wurde nach München abgeworben, um dort das „Einpökisch Bier“ zu brauen. In der Folgezeit entwickelte sich im bairischen Dialekt daraus das „Oanpock“ und schließlich dann das „Bockbier“. Wegen des hohen Alkoholgehalts des Bockbiers war es innerhalb der Hanse begehrt und wurde verschifft bzw. exportiert.

Der Bierexport war derartig bedeutend, dass beispielsweise in Hamburg eine eigene Umschlagmöglichkeit geschaffen wurde: das Eimbeck`sche. Gebraut wird in Einbeck schon seit 1378. Heute symbolisiert die Einbecker Brauhaus AG weit über die Region hinaus die über 600-jährige Tradition der Einbecker Bierbrauer. Ein anderer historischer Traditionsbetrieb, der Einbecker Blaudruck, wurde bereits 1638 gegründet. Auch heute noch wird der Einbecker Blaudruck in althergebrachter Handarbeit im Reservedruckverfahren hergestellt. Über die bis heute bewahrte Blaudruckerei und die Herkunft des Sprichwortes „blaues Wunder erleben“ gibt es einiges im StadtMuseum zu erfahren.
Dort befindet sich auch das RadHaus, eines der modernsten Fahrrad-Museen Deutschlands.

Hier finden Besucher eine Erlebnisausstellung mit einer imposanten Sammlung historischer Fahrräder. Der PS.SPEICHER, eine Erlebnisausstellung rund um das Thema Mobilität, hat seine Türen geöffnet. Interaktiv können hier Familien und Oldtimerfreunde erkunden, wie Tüftler und Erfinder die Räder, die uns bewegen, immer weiter verbessert haben. Zu entdecken gibt es einzigartige historische Motorräder und Automobile, die über den technischen Fortschritt erzählen. http://www.historisches-weserbergland.de/entdecken/historische-staedte/einbeck.html

Alte Türe

Alte Türe

Alter Käfig im Rathaus

Alter Käfig im Rathaus

Rathaus Einbeck

Rathaus Einbeck

Leben am Einbeckermauer

Leben am Einbeckermauer


Alte Bezeichnungen des Ortes sind 1103–1106 Enbiche, 1105 Enbike, 1134 Eguuardo preposito de Enbeka, 1139 Einbeche und 1146–1154 prepositus de Embeke. Das Grundwort des Ortsnamens „-beke“ ist niederdeutsch und steht für Bach. Das Bestimmungswort „En-“ geht vermutlich auf die alte indogermanische Wurzel „ei-“, „oi-“, „i-“, also „gehen“ mit n-Ableitung in den Flussnamen zurück, wie sie auch in mehreren heute bekannten Flussnamen vorkommt.

Hier ist wunderschön für Urlauber, Wandler, Radfahrer für alle wer Weserbergland Einbeck erleben möchte.

Prof. Dr.h.c. Natalia Eitelbach

Prof. Dr.h.c. Natalia Eitelbach


Prof. Dr.h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy, of European Science NCLC Institute USA.
VIP Business Service International
Limited Liability Company LLC USA.

Advertisements
Veröffentlicht in News. Schlagwörter: , , , , . Kommentare deaktiviert für „ Spuren der Zeit – echt erleben“
World Global News

World Global News

Matt on Not-WordPress

Stuff and things.

%d Bloggern gefällt das: