67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie 2015 in Hamburg.

Francesco Montorsi DGU Kongress2015.

Francesco Montorsi DGU Kongress2015.


67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie fand vom 23.09. – 26.09.2015 im CCH in Hamburg unter dem Motto „Urologie umfasst mehr“ statt. Das Motto steht für die Vielfalt des Faches über geschlechts- und altersspezifische Grenzen hinaus.Unter dem Motto stellte Prof. Dr. Stephan Roth den immanenten urologischen Therapieauftrag der alters- und geschlechterübergreifenden Behandlung von Nieren-, Blasen- und Genitalerkrankungen in den Fokus.

DGU-Präsident Prof. Stephan Roth.

DGU-Präsident Prof. Stephan Roth.

Rund 7000 internationale Fachbesucher und renommierte Wissenschaftler kamen zum weltweit drittgrößten Urologen-Kongress, darunter Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen. Mit Nobelpreisträger Prof. Dr. Harald zur Hausen sprach einer der bedeutendsten deutschen Mediziner und Verfechter der HPV-Impfung, auch für Jungen, auf dem 67. Urologen-Kongress. Urologische Krebserkrankungen von Prostata, Harnblase, Nieren und Hoden sind wie immer selbstverständlicher Bestandteil des wissenschaftlichen Kongressprogramms.

67. DGU Kongress 2015.

67. DGU Kongress 2015.

Insgesamt diskutierten in Hamburg in mehr als 100 Einzelveranstaltungen wissenschaftliche Erkenntnisse in Diagnostik und Therapie aller Kerngebiete der Urologie. Auch das obligate berufspolitische Forum der DGU und des Berufsverbandes stand auf der Agenda. Auf der begleitenden Industrieausstellung stellten im CCH rund 160 Unternehmen innovative Medizinprodukte und -technik vor. Wie üblich ehrte die DGU auch in Hamburg verdiente Autoritäten des Faches und förderte mit der Vergabe wissenschaftlicher Preise den urologischen Nachwuchs.

Auf der Pressekonferenzen auf dem 67. Urologen-Kongress in Hamburg zeigte den Beweis für die Vielfalt der Urologie tritt die Fachgesellschaft. Direkt im Anschluss informierten DGU, Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsche Krebshilfe in einer gemeinsamen Pressekonferenz über aktuelle Entwicklungen bei den beiden Großprojekten der Prostatakrebsforschung: der PROBASE-Studie und der PREFERE-Studie. Mit über 12.000 Probanden befindet sich die PROBASE-Studie auf einem guten Weg. Die Rekrutierungszahlen der PREFERE-Studie liegen bisher jedoch hinter den Erwartungen zurück.

Herz und ADT. DGU Kongress 2015.

Herz und ADT. DGU Kongress 2015.

Um mehr Ärzte und Patienten von der Teilnahme an PREFERE zu überzeugen, wollen die Verantwortlichen nun die Aufklärungsarbeit intensivieren. Außerdem informierte DGU-Generalsekretär Prof. Dr. med. Oliver Hakenberg, Universitätsklinikum Rostock, über Neuigkeiten aus der medizinischen Fachgesellschaft, darunter eine aktuelle Buchvorstellung der DGU-Historiker. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU), vertreten durch den Präsidenten Dr. med. Axel Schroeder sowie den BDU-Pressesprecher Dr. med. Wolfgang Bühmann, fokussierte in seinem Statement Aktuelles aus der Berufspolitik und die HPV-Impfung für Jungen.

Radiochirurgie. DGU Kongress 2015.

Radiochirurgie. DGU Kongress 2015.

„ Rund 30 Prozent aller Krebspatienten sind durch ihre Erkrankung so stark belastet, dass sie therapeutische Hilfe durch Psychoonkologen oder psychoonkologisch tätige Psychologen benötigen. Der Kampf gegen Krebs ist nicht nur eine körperliche, sondern für viele Betroffene auch eine tiefgreifende psychische Belastung. Angst und Erschöpfungszustände sind häufige Begleiterscheinungen. Beispielsweise haben ca. 20 Prozent aller Prostatakrebs¬patienten mindestens eine psychische Diagnose. Die Psychoonkologie ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der Behandlung und verankert in den Zertifizierungskriterien für onkologische Zentren sowie in den onkologischen S3-Leitlinien und im Nationalen Krebsbehandlungsplan. „

„Das Fachgebiet beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Fragen: Welchen Belastungen sind Krebspatienten unterworfen? Woran erkennt man Patienten, die Hilfe brauchen? Welche psychologische Unterstützung hat sich bewährt? Auf dem DGU-Kongress in Hamburg appellierte DGU-Präsident Prof. Stephan Roth, die kommunikative Fachkompetenz der Urologen weiter zu schulen und die Patienten in jedem Einzelfall gezielt auf psychoonkologischen Unterstützungsbedarf hin zu prüfen („DistressScreening“). „Beides wollen wir als Fachgesellschaft unterstützen, denn wir haben großes Interesse daran, die Psychoonkologie noch stärker im Behandlungsablauf zu etablieren und unseren Patienten professionelle Mittel und Wege an die Hand zu geben, um die Belastungen ihrer Krebserkrankung auch seelisch gut zu bewältigen“, sagte DGU-Präsident Prof. Stephan Roth.

Jeder Mensch weißt, wie wichtig ist im Leben gesund zu sein!

Prof. h.c. Dr. h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy of European Science NCLC Institute USA.
Limited Liability Company LLC.
VIP Business International. USA.

Advertisements
Veröffentlicht in News. Schlagwörter: , . Kommentare deaktiviert für 67. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie 2015 in Hamburg.
World Global News

World Global News

Matt on Not-WordPress

Stuff and things.

%d Bloggern gefällt das: