Die Buchmacher – Wie in Hamburg Literatur entsteht.


Die Buchmacher - Wie in Hamburg Literatur entsteht.

Die Buchmacher – Wie in Hamburg Literatur entsteht.


Im Rahmen des 6. Harbour Front Literaturfestivals stellte NDR 90,3 am 11. September in einer Diskussionsveranstaltung im NDR Radiohaus die Buch-Macher von Hamburg vor, ihre besondere Ausrichtung und ihre Chancen. Von Hamburg aus in die literarische Welt.

Hamburgs Literaturszene scheint übersichtlich. Dabei gibt es neben den großen Verlagshäusern wie Rowohlt, Hoffmann und Campe, dem Carlsen – Verlag oder der Oetinger – Gruppe auch zahlreiche kleinere Verlage, die das literarische Geschehen im deutschsprachigen Raum mit beeinflussen. Dazu gibt es in der Hansestadt eine beachtliche Zahl von Autoren, Übersetzern und Illustratoren. Hamburg ist führend im Bereich Kinder- und Jugendbuch und als Talentschmiede für Illustration und Graphic Novel einzigartig in Deutschland. https://www.ndr.de/903/

Zu Gast waren die Bestseller-Autorin Dora Heldt und Daniel Kampa, Verleger von Hoffmann und Campe. Aber auch Leser und Leserinnen hatten das Wort – schließlich sind sie es, die Bestseller „machen“ – auch ganz ohne Marketing und Werbung. Catarina Felixmüller und Jens Büchsenmann moderierten die Veranstaltung. Einen Mitschnitt hören Sie am Sonnabend, den 13. September im NDR 90,3 Abendjournal. https://www.ndr.de/903/sendungen/abendjournal/Abendjournal-spezial,sendung282128.html

Aber, wie entsteht ein Buch in der Wirklichkeit ? Am Anfang steht immer eine Idee. Sie kann vom Autor kommen oder im Lektorat eines Verlags entwickelt worden sein. Die Idee wird einer gründlichen Prüfung unterzogen: Handelt es sich um ein originäres Thema? Gibt es dafür einen Käufermarkt und wie ist er beschaffen? Wie lässt sich das Thema umsetzen? Welches ist der optimale Rahmen? Gibt es bereits vergleichbare Titel am Markt? Und ganz entscheidend: Passt das Thema in der gedachten Form zum Programmprofil eines Verlags?

Anschließend geht es an die Kalkulation. Wie viele Exemplare werden sich verkaufen lassen und zu welchem Preis? Welche Kosten entstehen durch den Druck, die geplante Ausstattung etc., den Vertrieb, die Werbemaßnahmen? Welchen Ertrag kann der Verlag mit dem Buch erwirtschaften? Fällt die Berechnung positiv aus, dann geht es an die Arbeit am Manuskript. Es erreicht ein Lektorat heute meist in elektronischer Form. Im Lektorat wird das Manuskript aufbereitet, beispielsweise Bilder und Grafiken hinzugefügt, der Text redigiert und dem Seitenlayout angepasst.

Im wissenschaftlichen Bereich holen Redaktionen Expertengutachten ein, sobald das Manuskript vorliegt. Das Manuskript muss also neben dem kritischen Blick des Lektors oder Redakteurs auch dem eines Fachkollegen standhalten. Nach dem Seitenumbruch, wenn das fertig bearbeitete Manuskript also in der Form vorliegt, in der es später auf den Markt kommen soll, findet der entscheidende Korrekturdurchgang statt: die Seiten werden im Anschluss für den Druck freigegeben. Dann beginnt der eigentliche Produktionsprozess mit der Herstellung der Druckformen bzw. dem Versand der PDF-Dateien an die Druckerei.

Ebenso erhält der Autor ein Exemplar, um festzulegen, ob er damit einverstanden ist. Bevor nun endgültig der Druck aufgegeben wird, müssen noch das Cover und der Klappentext besprochen werden. Anschließend werden die Bücher gebunden, mit Schutzumschlag versehen und eingeschweißt. Von der Druckerei gelangen sie in die Verlagsauslieferung, die die einzelnen Buchhandlungen und Verkaufsstellen mit den bestellten Exemplaren versorgt. Prof. h.c. Dr.h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy, of European Science NCLC Institute USA.

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