Deutschland kann Mehr.


VSM Pressekonferenz.

VSM Pressekonferenz.


Am 26. 05. 2014 fand im Hotel Atlantic Kempinski in Hamburg eine Mitgliederversammlung 2014 des Verbands für Schiffbau und Meerestechnik mit einer Pressekonferenz, unter dem Motto: „ Deutschland kann mehr“ statt. Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik

(VSM) legt bei der Mitgliederversammlung auch seinen Jahresbericht vor und informiert über die aktuellen Entwicklungen in der Branche. Der Verband für Schiffbau und Meerestechnik e.V.(VSM) ist die politische, wirtschaftliche und technische Interessenvertretung der deutschen maritimen Industrie in den Bereichen See- und Binnenschiffbau, Meerestechnik und deren Zuliefer- und Dienstleistungsunternehmen. Zu den Verbandsaufgaben gehören die fachliche Beratung und Unterstützung der Mitglieder sowie die Vertretung der Mitgliedsinteressen gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber politischen Institutionen.

Darüber hinaus fördert der VSM die technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen des Schiffbaus und der Meerestechnik im In- und Ausland. Deutschland verfügt über sehr breit aufgestellte hohe Kompetenzen über die gesamte Wertschöpfungskette von Schiffbau und Meerestechnik. Deshalb ist in einer guten Startposition, um an den weltweit großen Wachstumschancen für die maritime Wirtschaft zu partizipieren.

Die Wertschöpfungskette der maritimen Industrie umfasst neben Werften und Produzenten von Komponenten und Systemen auch verschiedene Dienstleistungen in technischen wie betriebswirtschaftlichen Bereichen. Mit insgesamt ca. 2.800 Unternehmen erwirtschaftet die deutsche Schiffbauindustrie jährlich rund 18 Mrd. Euro und bietet 80.000 hochqualifizierten Arbeitnehmern attraktive Beschäftigung in einer Hochtechnologie-Branche.

Aber, nach einer Reihe von Insolvenzen in der deutschen Schiffbauindustrie trauen sich viele Institute kaum noch an das Geschäft heran. Diese Kreditklemme bekommen inzwischen alle Werften in Deutschland heftig zu spüren. „Die Unternehmen sind technologisch gut aufgestellt, aber es mangelt ihnen oft an der Finanzkraft, um neue Aufträge zu bekommen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VSM, Dr. Reinhard Lüken, am Montag auf der Jahrestagung des Verbands in Hamburg.

Ohne Staatsgarantien sei es für viele Werften kaum möglich, neue Bestellungen an Land zu ziehen. Er verwies auf die harte Konkurrenz mit Schiffbauern in China und Korea. Als Voraussetzung musste sich die deutsche Schiffbauindustrie nach den Schockwellen der weltweiten Finanzkrise zunächst konsolidieren. „Heute können wir feststellen, dass für die als Folge der Krise in Insolvenz geratenen Betriebe neue Investoren und zukunftsfähige Konzepte gefunden werden konnten.

Die Tatsache, dass es sich dabei oft um ausländische Investoren handelt unterstreicht die hohe Wertschätzung und die guten Perspektiven des Standortes Deutschland“, kommentiert VSM-Vorsitzer, Harald Fassmer, Geschäftsführer der Fassmer Werft GmbH. Die Anpassung der Unternehmen umfasste auch die Spezialisierung der Produktportfolios und die Diversifizierung in neue Marktsegmente. „Nach dieser anspruchsvollen Neuorientierung befindet sich die Branche wieder in geordnetem Fahrwasser und ist in der Lage, zukünftige Wachstumspotenziale zu nutzen“, so Fassmer weiter.

Politische Rahmenbedingungen nehmen unverändert erheblichen Einfluss auf die weltweiten Wettbewerbsbedingungen. Viele Nationen haben die strategische Bedeutung der maritimen Wirtschaft erkannt und handeln entsprechend. Daraus resultierende Wettbewerbsverzerrungen stellen für deutsche Mittelständler unüberwindbare Hürden dar. Der VSM hat daher den Koalitionsvertrag der Regierungsparteien begrüßt. Dort werden Schiffbau und Meerestechnik mehrfach angesprochen und ausdrücklich als Schlüsselindustrie erklärt.

Mit der Einsetzung des neuen Maritimen Koordinators, Uwe Beckmeyer, als erfahrenem und versierten Koordinator bestehen gute Chancen, gemeinsam eine fortschrittliche, zukunftsfähige Industriepolitik für die Maritime Wirtschaft in Deutschland zu gestalten. Dazu gehören insbesondere die stärkere Förderung von Forschung, neue Trends, Entwicklung und Innovation sowie verbesserte, marktgerechte Finanzierungsbedingungen, die europäische und international übliche Gestaltungsspielräume ausnutzen.

Weltweit gleiche Wettbewerbsbedingungen wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Viele Staaten betrachten ein starkes Engagement in dieser strategisch so wichtigen Industrie als selbstverständlich. „Wir wollen das auch für Deutschland erreichen, damit das Land mit dem hier vorhandenen gewaltigen Know-how auch für die nächsten Generationen Wohlstand und Wachstum erzeugt, “ resümiert Fassmer die Aussichten der Branche.
http://www.vsm.de/VSMWS/index.xhtml
Prof. h.c. Dr. h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy of European Science NCLC Institute USA.

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