IT Strategietage 2014 in Hamburg.


IT Strategietage 2014 in Hamburg.

IT Strategietage 2014 in Hamburg.

Deutschlands renommiertester und größter IT-Management-Kongress „IT Strategietage 2014“ fand unter dem Motto:„Innovation drives Business – die IT als Gamechanger“ im Hotel Grand Elysee in Hamburg statt. BT Germany wurde Hauptsponsor der Hamburger IT-Strategietage 2014.

Rund 700 CIOs und IT-Entscheider trafen sich am 13. und 14. Februar in Hamburg und diskutierten mit Top-Referenten aus Anwenderunternehmen die CIO-Agenda dieses Jahres. Das Ziel: Der gemeinsame Austausch über die wichtigsten und aktuellsten IT- und Management-Trends. Der von Hamburg@work und FAKTOR 3 Live veranstaltete Kongress bot an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Fachvorträge von Top-Referenten. Der zweitägige Kongress richtete sich an IT-Vorstände, CIOs, IT-Leiter, E-Business-Entscheider, Vorstände, Geschäftsführer und Business Manager.

Während der Veranstaltung standen hochkarätige BT-Experten und Managementvertreter für detaillierte Diskussionen zur Verfügung. Die zunehmende Vernetzung von Unternehmen und Kunden mittels Internet, mobilen Lösungen und Cloud Computing stellt heute jede Branche vor einen radikalen Wandel und verändert traditionelle Geschäftsmodelle. Zunächst im Handel und der Medienlandschaft relevant, betrifft die Entwicklung heute auch die Finanzbranche und die Industrie.

Als Gamechanger spielt hier die IT eine wesentliche Rolle, muss aber als proaktiver Business-Partner auftreten und neue Skills erwerben, um nicht in die Rolle eines nachrangigen Dienstleisters zurückzufallen. In mehr als 50 Vorträgen und Workshop-Sessions gaben Top-Referenten wie Mattias Ulbrich, CIO von Audi, Willem Eelman, CIO von Unilever, Guus Dekkers, CIO von Airbus sowie Hans-Joachim Popp, CIO des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Einblicke in die aktuellen Herausforderungen, Neuerungen und veränderten Prozesse der Unternehmen.

„Wehrt euch!“ – Mit diesen Worten lässt sich zusammenfassen, was DLR-CIO Hans-Joachim Popp den Teilnehmern zu Industriespionage und NSA mit auf den Weg sagte. Natürlich geht es bei Industrie-Spionage und Lauschangriffen um mehr und um andere Dinge. Besonders gefährlich sind solche Angriffe erstens deshalb, weil die Betroffenen in der Regel nichts davon bemerken und sich deshalb sicher fühlen.

Das zweites Problem: Die Gesetzgebung hat auf dem Gebiet der IT-Sicherheit viele Lücken, und erst recht komplex ist die juristische Gegenwehr über Landesgrenzen hinweg. „Deshalb aber den Kopf in den Sand zu stecken nach dem Motto: Da kann man halt nichts machen, und wir als Deutsche allein sowieso nicht, wäre ein großer Fehler“, sagt Hans-Joachim Popp. „Und im Übrigen stimmt es auch nicht.“ Jeder, der so argumentiere, müsse sich fragen, ob er zumindest die einfachen, naheliegenden Schutzmechanismen konsequent einsetze.

Jim Houghton der CSC-Manager ist davon überzeugt, dass der Aufbau und das Management komplexer Cloud-Architekturen zur Kernaufgabe von CIOs wird. Er erklärte auf den IT-Strategietagen, wie die „Agility-Platform“ ServiceMesh das Management, die Automatisierung und Integration von Cloud-Services und Enterprise-Applikationen erleichtert. Mit Cloud Computing beschäftigt er sich schon mehr als 15 Jahre – lange bevor der Begriff überhaupt existierte: „Früher nannte man das, was heute Cloud Computing heißt, Grid- oder Utility-Computing; die Idee und die Technik waren aber schon immer dieselben“, sagte Jim Houghton.

„Sprechen Sie mit Ihrem CEO darüber“, fordert Anderson die CIOs auf, „der CEO muss begreifen, dass er sein IP für den kurzfristigen Erfolg opfert, wenn es nicht geschützt wird.“ – sagte Anderson. „Ich habe mit Leuten gesprochen, die für die Landesverteidigung verantwortlich zeichnen, und ich habe ebenso mit den Geheimdiensten gesprochen. Sie sind sich sicher, dass sie Kontrolle über das Problem haben, aber das haben sie nicht, denn das Problem ist nicht die mangelnde Sicherheit, sondern die nationalen Geschäftsmodelle“, – so Anderson.

August Hanning der frühere Präsident des Bundesnachrichtendienstes beleuchtete die Rolle und Bedeutung der Geheimdienste in der Industriespionage. Das Besondere an der Spionage mittels IT liege laut Hanning darin, dass die digitale Informationsbeschaffung keine Spuren hinterlasse. Bei realen Spionen sei das Risiko, erwischt zu werden, deutlich höher. Außerdem bekomme man beim digitalen Absaugen Daten aus Originalquellen. Echte Spione färben Information meist subjektiv ein. Und schließlich merkt man die technische Bedrohung nicht, wenn man überwacht wird. August Hanning riet den Teilnehmern, sich bei Verdachtsfällen an staatliche Stellen wie das BSI oder das Bundesamt für Verfassungsschutz zu wenden.

In einer Diskussion sprachen die Teilnehmer über die Rolle des CIOs bei Innovationen, den Umgang mit sozialen Netzwerken und Crowdsourcing. Auf dem Podium standen: Bernd Kuntze, CIO von Haas Food Equipment, Christian Dietl, Head of Marketing & Products von BT Germany, Dirk Pohla, Managing Director DACH von Appian Europe, Peter Ratzer, Technology Lead Partner von Deloitte Consulting.

Marcus Frantz, Group CIO der OMV, über Integration, welchen Wert Informationen für das Unternehmen haben und die Herausforderung der Herauslösung von Geschäftseinheiten. „Das Unternehmen sieht Informationen mittlerweile als Vermögen an“, sagte Frantz: „Sie bewegen uns zum Umdenken.“ Früher habe man beispielsweise das Sicherheitsrisiko einer Leitung an ihrem Druck festgemacht – je höher der Druck, desto höher das Risiko. „Wir haben gelernt, dass wir Leitungen mit geringem Druck nicht nebensächlich behandeln dürfen. Die Sicherheit dieser Leitungen sei nun kein untergeordnetes Thema mehr“ – so Frantz.

„Innovation muss einen Wert generieren – es ist entscheidend, dass Sie kritisch bleiben“. Mehrfach wiederholte Guus Dekkers diese Worte während seines Vortrags bei den Hamburger IT-Strategietagen. „Produktzyklen werden zunehmend kürzer. Standards helfen zwar, stehen Innovationen aber oftmals entgegen. Es geht um die richtige Balance und natürlich darum, wie sich Innovationen in die Produktion integrieren lassen“- so Dekkers.

„Auch das Gehirn muss joggen“, forderte der Gedächtnistrainer Markus Hofmann auf den IT-Strategietagen in Hamburg in seinem Vortrag. „Wer keine Informationen als Grundwissen abgespeichert hat, wird nicht in der Lage sein, Transferwissen zu bilden. Zudem wäre das Auslagern des Gedächtnisses an moderne Technik die reine Ressourcenverschwendung: Das Gehirn sei nicht nur „der größte Computer der Welt“, sondern auch der schnellste und leistungsfähigste“. Im Hamburger Hotel Grand Elysee führten die Moderatoren wie bereits in den letzten Jahren Horst Ellermann, Chefredakteur des CIO-Magazins und Prof. Dr. Helmut Krcmar durch das Programm.

Auf der Abendveranstaltung der IT-Strategietage versammelten sich alljährlich CIOs und Entscheider der Digitalen Wirtschaft sowie ausgewählte Gäste aus dem Netzwerk von Hamburg@work. Im Vordergrund der CXO Lounge stand der intensive und gewinnbringende Informationsaustausch im Edelfettwerk. Gute Musik sorgte für die gute Laune. Für den sicheren und bequemen Heimweg stand ein kostenloser Shuttle-Service mit den komfortablen Superb Limousinen von ŠKODA AUTO zu Verfügung bereit.
Prof. h.c. Dr. h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy of European Science NCLC Institute USA.

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