Die 7 Säulen der Macht.


Die 7 Säulen der Macht.

Die 7 Säulen der Macht.


Am 27.08.2013 fand im Junges Hotel in Hamburg eine besondere Veranstaltung „ Die 7 Säulen der Macht.“ von Suzanne Grieger-Langer statt. Was ist die Macht? Gibt es überhaupt die Macht? Was bedeutet die Macht. Wofür ist die Macht? Viele Fragen und unterschiedliche Antworten wirklich spannend.

„ Formen der Macht innehaben. Jemand hat eine Position inne, also ist er mächtig. Diese äußeren Formen der Macht sind das Potential einer Position. Sie sagen nichts darüber aus, ob derjenige in dieser Position auch damit umgehen kann. Erst die innere Macht, die sich aus der Persönlichkeit ergibt, zeigt, wie mächtig derjenige in dieser Position wirklich ist. Erst die innere Macht befähigt mit den äußeren Qualitäten von Macht angemessen und nutzbringend umzugehen. Ihre persönliche innere Macht ergibt sich aus den 7 Säulen der Macht. „ – Suzanne Grieger-Langer.

„ Das sind: Standfestigkeit – Unerschütterlichkeit in schwierig(st)en Situationen, Leidenschaft – Lust auf Leistung (bei sich selbst und Ihren Mitarbeitern), Selbst-Kontrolle – Sich selbst im Griff haben, um Personen und Situationen zu entschärfen, Liebe – Wertschätzendes Management als Voraussetzung für Spitzenleistungen, Kommunikation – Überzeugungskraft in der Zivilisation (was nützt es gut zu sein, wenn es keiner weiß?), Wissen – was Sie und Ihr Umfeld weiterbringt verlangt Transferintelligenz (statt Wissensriese und Handlungszwerg) und Ethik – Mit Werten in Führung gehen! Sie sind Ihr Schutzschild gegen Manipulation und Korruption im Verdrängungswettbewerb.“- Suzanne Grieger-Langer.

Suzanne Grieger- Langer

Suzanne Grieger- Langer


“ Diese Qualitäten erst befähigen mit den äußeren Formen der Macht sinnvoll umzugehen. Es ist also zwingend notwendig, die innere Macht zu entwickeln, um die äußeren Kräfte zu regulieren!“ Macht von der Hand. Es ist zu Ihrer zweiten Natur geworden. Das ist der Unterschied zwischen Führung spielen und Führung sein! Führungskräfte sind dann nicht mehr damit beschäftigt, etwas richtig zu machen, die richtigen Sätze mit der richtigen Körpersprache zu präsentieren, sondern sie sind so! Und dabei muss niemand seinen Charakter verändern. “ – Suzanne Grieger-Langer.

„Im Gegenteil: Es gilt, seinen Charakter zu entwickeln! Ob Ihr Führungsverhalten effektiv ist, hängt entscheidend davon ab, wie Sie Ihre Person ins Spiel bringen. Schöpfen Sie Ihr Potential aus? Dient das, was Sie einbringen, einem produktiven Miteinander? Bevor es also darum geht Verhaltensmuster zu analysieren, ist es wichtig, die Strukturen der eigenen Persönlichkeit kennen zu lernen. Die Basis dafür ist das Ich-Zustands Modell der Transaktionsanalyse. In diesem Struktur-Modell der menschlichen Persönlichkeit werden die individuellen Strukturen des Denkens, Fühlens und Verhaltens lebensnah und praxistauglich dargestellt.“ – Suzanne Grieger-Langer.

„ Es sind drei grundlegende, komplexe Ich-Zustände zu unterscheiden. Diese drei Ich-Zustände bilden die Grundstruktur unserer Persönlichkeit. Wie sie im Einzelnen ausgeprägt sind und wie wir welchen Ich-Zustand in bestimmten Situationen mit Energie besetzen, das macht die Einmaligkeit unserer Persönlichkeit aus. Auch Ihr Führungsverhalten wird maßgeblich davon beeinflusst, wie diese drei Aspekte Ihrer Persönlichkeit harmonieren und sich nach außen.“ – Suzanne Grieger-Langer.

Was versteht man unter dem Begriff „Macht „, was ist „Macht“? Als sozialwissenschaftlicher Begriff bezeichnet Macht einerseits die Fähigkeit einer Person oder Interessengruppe, auf das Verhalten und Denken von einzelnen Personen, Personenmehrheiten und sozialen Gruppen einzuwirken. Macht braucht Mut! Macht macht auch angreifbar. Wer Macht hat und führt, nimmt eine exponierte Stellung ein und bietet Angriffsfläche. Neben der zu bewältigenden Führungsaufgabe gilt es, berechtigte und unberechtigte Kritik von verschiedenen Seiten auszuhalten und damit im besten Fall auch noch konstruktiv umzugehen.

Macht hat verschiedene Formen, welche etwa unter den Begriffen Definitionsmacht, Deutungshoheit (Deutungsmacht), Entscheidungsmacht, Verfügungsmacht oder anderen dargestellt werden. Diese sind jedoch ebenfalls in letzter Konsequenz immer nur Formen des Umfangs von Handlungsmacht, welche spezifische Umgebungsaspekte und -strukturen umfassen, die Auswirkungen auf die vorhandene Handlungsmacht haben. „Macht ist die Fähigkeit organisatorische Ergebnisse zu bewirken oder zu beeinflussen. – Power is the capacity to effect (or affect) organisational outcomes.“– Henry Mintzberg.

„… die Fähigkeit von A, B dazu zu bringen etwas zu tun, was er ansonsten nicht getan hätte. – … the ability of A to get B to do something they would otherwise not have done.“- Mallory, Segal-Horn & Lovitt. Theorien der Macht sind viel. „Macht ist das Vermögen, tatsächliche Situationen umzustrukturieren. – Power is the capacity to restructure actual situations.“ – I.C. Macmillan. „Einfluss ist das Vermögen, die Wahrnehmung anderer zu kontrollieren und zu verändern. – Influence is the capacity to control and modify the perceptions of others.“ – I.C. Macmillan.

Macht braucht Mitmach(t)er, ohne Mitmach(t)er gibt es kein Macht. Macht über sich selbst braucht auch von sich selbst mitmachen und mitmachen wollen. Wer eine Machtposition ausfüllen möchte, braucht ein unterstützendes Umfeld. Macht ausüben bedeutet führen. Gemäßigte (alltägliche) Machtverhältnisse beschreiben hingegen mehrseitige (Austausch-)Verhältnisse, bei denen oft eine Seite die stärkere Ausgangs- bzw. Verhandlungsposition ausübt (zum Beispiel durch die verfügbare Möglichkeit der Einflussnahme durch Belohnung, Bevorzugung oder durch überlegenes Wissen und das von anderer Seite akzeptiert wird.

Es wird von der anderen Seite hierdurch auf Widerspruch verzichtet, nichts gegen die Ausübung der Macht unternommen, oder eine Duldung, Befolgung oder Anpassung erzielt. Im Althochdeutschen, Altslawischen und Gotischen bedeutete das Wort Macht (got.: magan) so viel wie Können, Fähigkeit, Vermögen (z.B. jemand „vermag“ etwas zu tun), signalisiert also Potenzialität können wollen mögen. Vergleichbar stammt das lateinische Substantiv für „Macht“, potentia, von dem Verb possum, posse, potui ab, welches heute mit „können“ übersetzt wird. Existiert Macht wirklich? Ja und nein. Macht existiert nur dann, wenn wir die Macht zulassen.
Prof. h.c. Dr.h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy of European Science NCLC Institute (USA).

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