12. DIVI Kongress 2012 in CCH Hamburg.

 

12. DIVI Kongress 2012 in Hamburg.

12. DIVI Kongress 2012 in CCH Hamburg.

Vom 05. 12. bis 07. 12. 2012 fand im CCH Hamburg die DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin) statt. Zum 12. Mal treffen sich die Spezialisten der Intensivmedizin zum DIVI Kongress unter dem Motto „Erfolg durch Interdisziplinarität“

Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin ist ein Zusammenschluss von persönlichen Mitgliedern, wissenschaftlichen Gesellschaften und Berufsfachverbänden mit dem Ziel der Förderung der Intensiv- und Notfallmedizin in Deutschland. „Denn die Intensiv- und Notfallmedizin ist traditionell ein Bereich, in dem die Kooperation verschiedener Berufsgruppen einen herausragenden Stellenwert hat“, sagt Kongresspräsident Professor Tobias Welte.

Ärzte, Pfleger und die Mitarbeiter im medizinisch-technischen Bereich sind zwingend aufeinander angewiesen. Die optimale Vernetzung der verschiedenen Berufsgruppen ist für den Patienten von großer Bedeutung, um schnell eine Diagnose und die richtige Behandlung zu erhalten. Die Vorteile einer interdisziplinären Zusammenarbeit in der Intensiv- und Notfallmedizin liegen auf der Hand: es kann schneller eine Diagnose gestellt und die richtige Therapie eingeleitet werden.

Es gibt mehr Behandlungserfolge, was nicht nur die Patienten freut, sondern auch zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beiträgt. Nicht zu vergessen und in jedem Krankenhaus mittlerweile ein sehr wichtiger Faktor: es lassen sich auch Kosten senken, ohne dass die medizinische Qualität leidet. „Bei Patienten mit einer Sepsis, bei denen jede Behandlungsminute zählt, kann eine optimal koordinierte Therapie mit geballten Expertenwissen durchaus über Leben und Tod entscheiden“, sagt Professor Gerhard Sybrecht“, der ehemalige DIVI-Präsident.

„Aber auch Patienten, die beatmet werden müssen, können davon nur profitieren.“ Ein interdisziplinäres Vorgehen ist auch immer dann gefragt, wenn es sich um ein komplexes Krankheitsbild handelt und das ist in der Intensiv- und Notfallmedizin sehr häufig der Fall. Professor Sybrecht: „Der DIVI Kongress 2012 steht vor der Aufgabe, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen und gibt dem interdisziplinären eine besondere Bedeutung.“ Zu einem weiteren Schritt nach vorne, soll auch das Projekt DIVI-REVERSI (DIVI-Register Versorgungsforschung) beitragen.

Der Startschuss erfolgt zum Kongress. „Mit diesem Programm ist erstmals eine systematische Versorgungsforschung in diesem so vielschichtigen und hochdifferenzierten Feld der Medizin möglich“, sagt der Kongresspräsident. Neben der Einführung des DIVI-Reversi-Projekts fanden auf dem Kongress außerdem zahlreiche praktische Workshops und Fortbildungskurse sowie wissenschaftliche Symposien statt.

Hochkarätige Referenten hielten Vorträge zu aktuellen Themen, etwa zur Situation der Organspende, den internationalen Konzepten zum Hirntod oder zu Notfällen im Kindesalter. Gleichzeitig fand auch ein Pflegekongress statt und wie schon in den letzten Jahren gab es ein umfangreiches Praxisprogramm für Mediziner, Pfleger und Physiotherapeuten an. Dazu gehörten Workshops, Hands-on-Kurse und etliche Fortbildungsmöglichkeiten.

„Besonderes Highlight wurden die Aktionen der Feuerwehr Hamburg, die u.a. eine Höhenrettungsübung im 28. Stock des Hotel Radissons durchführten, bei der die verletzte Person über die Außenwände transportiert werden muss “, sagt Kongress-Sekretär Privat-Dozent Dr. Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE). Auf der Pressekonferenz diskutierten das Kongress- und DIVI-Präsidium zu dem spannenden Thema Interdisziplinarität und die neuen Herausforderungen in der Intensiv- und Notfallmedizin. Dazu zählen diesjährig Sepsis, Organersatzverfahren und dort vor allem der komplexe Bereich „künstliche Lunge“ (extrakorporale Membranoxigenierung, ECMO).

Die 1977 gegründete DIVI ist ein weltweit einzigartiger Zusammenschluss von mehr als 1500 Anästhesisten, Neurologen, Chirurgen, Internisten, Kinder- und Jugendmedizinern sowie Fachkrankenpflegern und entsprechenden Fachgesellschaften: Ihre fächer- und berufsübergreifende Zusammenarbeit und ihr Wissensaustausch machen im Alltag den Erfolg der Intensiv- und Notfallmedizin aus. Insgesamt bündelt die DIVI damit das Engagement von mehr als 30 Fachgesellschaften. Prof. h.c. Dr.h.c. Natalia Eitelbach of Philosophy, of Europeanscience NCLC Institute (USA).

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